Rastislav Kysucký

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Es ist schwer zu sagen, wovon meine Begeisterung von Škoda’s quellt. Besonders wenn ich zwischen hunderten von verschiedenen Typen und Arten von Škoda Fahrzeugen, die in der damaligen ( Tschecho-) Slowakei herumläuften.
Oder war es gerade deswegen ? Wer weiss… Vielleicht steckt die Antwort in der Tatsache, dass ich mich am meisten für die Heckmotoren interessiere. Aber mein Herz schlägt schneller wenn ich einen gepflegten Youngtimer beliebiger Marke auf der Strasse siehe.
Der erste Kontakt mit einem Škoda fand im Februar 1983 statt, wann meine Ältern ihren nachdienenden roten Fiat 127 durch einen nagelneuen Škoda 120 L in olivgrün ersetzten. Alle waren wir von diesen komfortablem und wendigem Gefährt begeistert, ich aber am meisten, denn für das Geld das aus der Anleihe übrig blieb kriegte ich mein erstes Fahrrad.

Ich wuchs also mit und in diesen Autos und in dem Škoda erlebte ich auch meine ersten Erfahrungen als Autofahrer. Von ersten eigenen Kilometer war es selbstverständlich nicht weit zum ertsen eigenen Fahrzeug. Es war- was anderes – ein roter Fiat 127 Special.

Rot war auch mein erstes Neufahrzeug, der Škoda Felicia GLXi, gebaut im März ’97, der mein Konto während der nächsten vier mehr oder weniger glücklichen Jahre belastete. Ende 2001 machte ich wieder Erfahrung mit Heckomotor-Škodas, und zwar mit einer roten 130 GL, Baujahr 1987, den ich später gegen einen blaugrauen 135 GLi Baujahr 1989 tauschte. Der GLi zeigte mir vieviel Spass man fahrend im Heckmotor erleben kann, und dass auch ein Škoda einer überholten Konstruktionsart sehr dynamisch und zuverlässig sein kann. Nicht aber im Bereich der Diebstahlschutz, denn eines kälten Morgens fand ich mein GLi nicht dort, wo ich ihn letzten Abends geparkt habe.
Ich entschloss also mir ein “normales” Alltagsauto zu besorgen, und schiebte die Škoda’s innerlich in ein Fach mit dem Titel “Friezeit und Hobby”. Da ich einem KFZ Verkauf- und Reparaturunternehmen arbeite, der unter dem dreizipfeligem Stern sitzt, musste verstädlicher weise auch mein Gefährt den Stern an der Motorhaube tragen. Ich konnte also relativ komfortabel die Strassen der Bratislava erforschen, wo ich plötzlich einen roten Rapid 130 fand, der still und geduckt zwischen anderen Fahrzeugen und im Schatten der Bäume die um ein verstecktes Parklatz standen auf mich wartete um gerettet und erneut in Glanz gebracht zu sein.

Mir gelung es mehr oder weniger im Herbst 2005, es war schliesslich meine Erstrestauration. Ich war aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden, und anhand der Reaktionen der Leuten war ich das auch befugt. Ich hatte also endlich mein Traumauto und plante für ihn eine ruhige Pension, sollte das Schicksal nicht wieder einwirken, um mir die nächste und letzte Autoliebe ins weg zu stellen. Und das bereits das zwiete mal, die Entscheidung war also um so leichter.
Ich wechselte also zu einem Rapid 136 der vorletzten Serie beinahe im Neuzustand. Ich wartete fast einen Jahr um diesen Prachstück erneut zu finden, und wenn ich ihm wieder entdeck habe ( im Autobazar ! ), musste ich zuschlagen. Seit Ende 2005 legte ich mit dem braunen Rapid mehrere Hunderte Kilometer zurück um einige Odltimerveranstaltungen zu besuchen, und dank SVCA war er auch in 2006 im Tulln zu sehen.